FANDOM


Die goldene Sichel
La serpe d'or
Asterix- Die goldene Sichel - Cover
Übersicht
Band Nr. (DE) 05
Band Nr. (FR) 02
Produktion
dt. Erstveröffentlichung 1970
fr. Erstveröffentlichung 1962
Autor René Goscinny
Illustrator Albert Uderzo
Navigationsleiste
Vorheriger Comicband Der Kampf der Häuptlinge
Nächster Comicband Tour de France
Eröffnungspanel

„Ich will auch mit! Talentix ist ein entfernter Vetter von mir. Der Einzige in der Familie, der es zu etwas gebracht hat.“
Obelix über Talentix


Die goldene Sichel ist im Deutschen der fünfte und im Französischen der zweite Band der Asterix-Reihe.

HandlungBearbeiten

Ein Schrei dringt durch das kleine Dorf, das uns inzwischen schon wohlbekannt ist. Die Dorfbewohner laufen zusammen. Was ist passiert? Die goldene Sichel von Miraculix ist zerbrochen. Eine Katastrophe, da die Misteln, die er für den Zaubertrank brauchte, nur Zauberkraft hatten, wenn sie mit einer goldenen Sichel geschnitten wurden. Außerdem war bald Druidentreffen im Karnutenwald. Asterix bot an nach Lutetia zu gehen und eine goldene Sichel zu holen. Natürlich nur eine der besten, die man bei Talentix in Lutetia bekam.

Am selben Tag noch ziehen die beiden los, Obelix mit Hinkelstein . Die Reise verläuft ruhig. Sie treffen unterwegs lediglich ein paar Räuber, die aber, Dank des Zaubertranks, kein großes Problem darstellen. In einem Gasthaus erfahren sie, dass es schwierig werden könnte eine Sichel in Lutetia zu bekommen.

Nach ein paar Tagen kommen Asterix und Obelix endlich in Lutetia an. Sie machen sich sofort auf die Suche nach Talentix, den Sichelhändler. Als sie das Haus gefunden haben, erfahren sie von einem der Nachbarn, dass Talentix nicht da ist. Obelix will gerade die Tür mit dem Hinkelstein öffnen, als eine römische Patrouille vorbei kommt. Um nicht aufzufallen, gehen sie in eine Bar in der Nachbarschaft. Als der Wirt den Namen Talentix hört, schließt er auf einmal seinen Laden. Was unsere Gallier nicht wissen ist das der Wirt, nachdem er die Wirtschaft geschlossen hat, zu einem anderen Mann geht und ihm von den Galliern erzählt. Dieser zieht sofort los um die beiden abzufangen. Er schafft es sie abzufangen indem er mit ihnen zusammenstößt . Dann bringt Stupidix, so heißt er, sie zu Bossix, von dem er sagt, dass er ihnen eine Sichel verschaffen kann. Bossix verlangt allerdings 3000 Goldstücke dafür, worauf Asterix und Obelix sein Lokal kurz und klein schlagen. Deshalb werden sie dann auch von einer Patrouille verhaftet und erst zum Zenturio und dann zum Präfekt Grachus Überdrus gebracht. Der ist von den Galliern gelangweilt und so lässt er sie wieder gehen. Der Zenturio erzählt ihnen von einer Sichelschieberbande, die zur Zeit die Gegend unsicher macht. Die beiden Gallier beschließen erst Mal im Haus von Talentix Quartier zu beziehen.

Am nächsten Tag wollen sie zu dem Arverner, dem Wirt, gehen und herausfinden, was er weis. Der hat allerdings schon auf den Weg zurück ins Arvernerland begeben. Asterix und Obelix schaffen es erst auf der Landstraße ihn einzuholen. Mithilfe von ein bisschen Überredung schaffen sie es, dass der Arverner ihnen alles sagt was er weis. Er weis allerdings nicht viel, nur das ab und zu von einem Hünengrab die Rede war. Die beiden Gallier kehren nach Lutetia zurück und brechen in das Haus von Stupidix ein. Statt etwas herauszufinden werden sie ein zweites Mal verhaftet. Diesmal werden sie gleich in eine Zelle gesteckt, zusammen mit einem Betrunkenen. Gleich darauf brechen sie wieder aus und Mischen die Römer kräftig auf, womit sie den Präfekt amüsieren, der sie dafür frei lässt. Als nächsten Schritt gehen sie das Hünengrab suchen. Sie versuchen einen Führer zu finden, was gar nicht so einfach ist. Ein Fremdenführer weis, dass es ein Hünengrab gibt, will sie aber nicht dorthin bringen und versucht ihnen stattdessen eine Führung durch Lutetia bei Nacht anzudrehen. Also machen sie sich ohne Führung auf den Weg in den Wald. Dort treffen sie auf Wölfe und auf einen kleinen Räuber, der sich allerdings zu sehr fürchtet um sie in den Wald zu führen. SIe gehen auf eigene Faust weiter und verlaufen sich treffen aber trotzdem ganz zufällig auf das Hünengrab. Sie klettern auf den Baum hinter dem Hünengrab um sich am nächsten Morgen auf die Lauer zu legen und sie haben Glück. Stupidix kommt, doch auf einmal ist er weg. Als Obelix durch die Falltür fällt wissen sie auch wohin Stupidix gefallen ist. Unten in einer Höhle finden sie das Lager der Bande und sie werden von der Bande überrascht. Ein Schlägerei folgt, bei der Bossix fliehen kann. Allerdings finden sie Stupidix. Dieser weigert sich zu Anfang, erzählt aber dann von einem großen Boss, den aber selbst nicht kennt. Während die Gallier Bossix verfolgen stoßen sie mit der Parouille zusammen, die sie schon zweimal verhaftet hat. Auch diesmal landen sie im Gefängnis. Diesmal aber in verschieden Zellen. Um wieder frei zu kommen muss Asterix den Betrunkenen, dem er schon einmal hier begegnet ist, bitten ihm den Zaubertrank zu geben. Als dieser sagt dass er das erst macht wenn er auch was davon trinken darf, muss Asterix alles andere als begeistert zustimmen. Sie brechen aus und treffen Bossix bei dem Präfekten an. Die Geschichte klärt sich als der Präfekt zugibt, dass er der Chef der Sichelschieberbande ist, weil ihm die ganze Zeit so langweilig ist und er Zerstreuung suche. Im Verließ finden sie Talentix. Zusammen essen sie ein paar Wildschweine, dann schenkt er ihnen seine schönste Sichel und bekommt von Obelix einen Hinkelstein geschenkt. Dann kehren die beiden Helden nach Hause zurück. Zuhause gibt es natürlich ein Festmal.

HintergrundinformationenBearbeiten

Noch Offen

AnspielungenBearbeiten

Noch Offen

Lateinische SprücheBearbeiten

  • Vade retro - Weiche zurück (Seite 18)
  • Pax - Frieden (Seite 19)
  • Quis, quid, ubi, quibus auxilis, cur, quomodo, quando? - wer, was, wo, mit welchen Mitteln, warum auf welche Weise, wann (Seite 43)
  • Acta est fabula - „Das Geschehene ist eine Fabel“ im Sinne von „Vorbei ist vorbei" (Seite 43)