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Asterix und der Kupferkessel
Astérix et le chaudron
Band 13 - Cover
Übersicht
Band Nr. (DE) 13
Band Nr. (FR) 13
Produktion
dt. Erstveröffentlichung 1972
fr. Erstveröffentlichung 1969
Autor René Goscinny
Illustrator Albert Uderzo
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Eröffnungspanel

„Es stimmt uns zwar traurig, aber du wirst aus dem Dorf verbannt. Erst wenn deine Schuld wieder gutgemacht ist, hast du das Recht zurückzukehren.“
Majestix zu Asterix


Asterix und der Kupferkessel ist der dreizehnte Band der Asterix-Reihe.

HandlungBearbeiten

An einem schönen Tag in dem kleinen Dorf von Asterix bekommt Majestix Besuch von Moralelastix, einem Häuptling eines anderen Dorfes. Ungewöhnlicher Weise kommt Moralelastix zu Fuß, statt auf seinem Schild, wie es normalerweise üblich ist. Auf seinem Schild befindet sich eine Kessel in dem sich der Schatz seines Volkes befindet. Er bittet Majestix darum den Schatz zu bewachen bis der Steuereintreiber von Julius Cäsar da war. Majestix willigt ein und beauftragt Asterix den Topf zu bewachen. Abends wird Moralelastix zu ehren ein Festmahl gefeiert. Da Asterix Wache stehen muss, bringt Moralelastix ihm ein Wildschwein. Außerdem will er ihn vor einer römischen Patrouille warnen, der sie unterwegs begegnet sind. Am nächsten Morgen möchte sich Asterix ein wenig ausruhen. Er geht ins Haus und muss feststellen, dass jemand ein Loch in die Rückwand geschlagen hat und das Geld aus dem Kessel gestohlen hat. Majestix hat keine Wahl. Er muss Asterix verbannen. Asterix verlässt das Dorf. Klar das Obelix und Idefix ihn begleiten.

Die erste Station ihrer Suche ist das Römerlager Kleinbonum. Doch dort st kein Blumentopf zu holen. Die Legionäre warten selbst auf ihren Sold. Das ganze endet in einer Schlägerei zwischen den Römern.

Die nächste Station ist das Piratenschiff, dem die Gallier schon so oft dem Meer begegnet. Die Piraten hatten sich, weil sie auf dem Schiff ständig Pech hatten, versuchten sie nun an Land ihr Glück und eröffneten ein Gasthaus. Als Asterix und Obelix feststellen, dass es sich um die Piraten handelt, denken sie, dass diese das Geld gestohlen haben. Sie zerlegen das Gasthaus in seine Einzelteile. Die Piraten haben das Geld allerdings auch nicht und so müssen Asterix und Obelix weitersuchen.

Die Idee für den nächsten Versuch bekommt Asterix als die beiden auf Händler treffen, die ihre Erzeugnisse in Condate auf dem Markt verkaufen. Asterix und Obelix fangen mehrere Wildschweine ein und bringen sie zu einem Stand auf dem Markt in Condate. Doch der Verkauf der Tiere gestaltet sich nicht so einfach wie gedacht und so verkaufen sie alle Wildschweine für 5 Sesterzen. Anschließend müssen sie das Geld wieder ausgeben, als sie sich ein Wildschwein kaufen um etwas zu essen zu haben.

Als nächstes versuchen sie in der Arena ihr Glück. Obelix tritt als Gladiator auf. Er gewinnt jeden Kampf, doch alles was er gewinnt sind ein paar wertlose Preisstatuen. Auch als Asterix sich als Gladiator zur Verfügung stellt, wird aus dem ganzen nichts, da Asterix durch den Zaubertrank unbesiegbar wird und so alle Heraus-vorderer schlägt. Der Veranstalter weigert sich zu zahlen.

Der nächste Versuch führt sie ins Theater, wo sie von einem jungen Regisseur angeworben werden um als Schauspieler in seinem neuen Stück aufzutreten. Alles was Obelix tun soll ist nach einem bestimmten Signal auf die Bühne zu gehen und das zu sagen was ihm gerade durch den Kopf geht. Obelix hat so starkes Lampenfieber, dass ihm nichts besseres einfällt als „die spinnen, die Römer“ zu sagen. Asterix und Obelix müssen aus dem Theater fliehen. Der Regisseur wird gefangen genommen und soll den Löwen zu fraß vorgeworfen werden. Er will allerdings nicht befreit werden, da er den Auftritt im Zirkus für eine große Chance sieht.

Als nächstes versuchen sie ihr Glück mit Wetten beim Pferderennen. Doch auch dieser Versuch geht schief. Sie wetten auf den blauen Wagen. Der kommt leider als letzter ins Ziel.

Asterix sieht jetzt nur noch einen Weg. Die Bank zu überfallen. Sie mieten sich im Gasthaus gegenüber ein und bestellen ein Zimmer. Sie schreiben die Nacht über die Wechselzeiten der Wachen auf. Letztendlich stürmen sie trotzdem ohne Plan. Der Überfall ist umsonst. Die Bank ist Pleite. So kann dort auch nichts zu holen.

Sie beschließen Moralelastix wenigstens den Kessel wiederzubringen. Unterwegs treffen sie auf den Steuer-eintreiber. Sie nehmen das Geld aus seiner Kasse. Erstaunt stellt Asterix fest, dass das Geld nach Zwiebelsuppe riecht und somit das Geld ist, das Moralelastix ihm anvertraut hat.

Im Dorf von Moralelastix stellt Asterix Moralelastix zur Rede. Während Moralelastix Asterix abgelenkt hatte, hatten seine Leute das Geld gestohlen. Sie hatten die Steuern bezahlt um sich mit den Römern gut zu stellen. Moralelastix hatte sich darauf verlassen, dass Asterix ihm das Geld zurückbringt. Moralelastix zieht sein Schwert. Das Duell mit Asterix verläuft nicht gut für ihn. Er stürzt fast ab. Asterix kann ihn retten, doch der Kessel mit den Sesterzen stürzt ins Meer. Nein nicht ganz. Unten an der Klippe fährt ein Piratenschiff vorbei. Der Kapitän bekommt die Sesterze samt dem Kessel auf den Kopf. So sind auch die Piraten zufrieden.

Die Gallier aber feiern wie immer den Ausgang des Abenteuers mit Festmahl.

HintergrundinformationenBearbeiten

Noch Offen

AnspielungenBearbeiten

Noch Offen

Lateinische SprücheBearbeiten

  • Quo vadis - Wohin gehst du (Seite 13)
  • Vae victis - Wehe den Besiegten (Seite 14)
  • Ubi solitudem faciunt, pacem appellant - Einsamkeit bedeutet Frieden (Seite 15)
  • morituri te salutant - Die Todgeweihten grüßen dich (Seite 26)
  • mergitur - Ebbe (Seite 41)
  • fluctat - flüssig (Seite 41)